Zu Träumen gibt es zwei Meinungen, eine ablehende, „Träume sind Schäume“ und eine zulassende „das hätte ich mir nicht Träumen lassen“. Ich bin der letzteren Auffassung, in der man davon ausgeht, dass in den Träumen insbesondere Reste des Erlebens vom Vortag verarbeitet werden, jedoch mit einer gewissen Chiffrierung. Über sein Buch „Die Traumdeutung“, der neben anderen Mechanismen diese „Rücksicht auf Darstellung“ beschrieb, meinte Sigmund Freud, er wäre schon zufrieden, wenn dies sein einziges gewesen wäre. Für ihn war die Traumdeutung der Königsweg zum Unbewussten; in aller Bescheidenheit würde ich eher meinen, eine Abkürzung, auch nach oder in einer Pschotherapie oder Psychoanalyse, um aktuelle Lebenssituationen mit oftmals sehr guten Hinweisen und überraschenden Ergebnissen zu verstehen.

Entsprechend C.G. Jung gibt eine kollektive Traumsymbolik. Diese ist je nach Kulturkreis unterschiedlich, so gibt es etwa eine christlich/westliche (siehe unten), eine islamische und eine asiatische Symbolik, und wohl noch andere. Nur wenige Menschen haben das Talent, diese Sprache der Träume immer unmittelbar zu verstehen, ich gehöre nicht dazu. Es gibt aber entsprechende Literatur und Sammlungen im Internet, hier kann ich empfehlen:

www.deutung.com

Die Seite hat einen Hang zur Esoterik, den man nicht teilen muss, um sie zu nutzen. Oft gibt es mehrere Ergebnisse, wobei man schaut, was man als passend empfindet oder Einen mit einem Aha-Erlebnis anspricht.