Literaturempfehlungen

Die Lektüre von Büchern kann die persönliche Erfahrung in der Psychotherapie nicht ersetzen, sie kann aber Anregungen geben und eine Orientierungshilfe sein. Hier ist eine kleine Auswahl von Empfehlungen:

Steve BIDDULPH, Das Geheimnis glücklicher Kinder, viele praktische Hinweise für Eltern zum Umgang mit Kindern, Heyne Verlag München, ISBN 978-453-19742-8.

Robert BLY, Eisenhans. rororo Verlag 8. Auflage 2005, ISBN-13 978-3499620157. Ein Buch über Männer, Schwerpunkt ist die Beziehung zum Vater. Anhand eines Märchens der Brüder Grimm.

Dr. Nicolas HOFFMANN, Wenn Zwänge das Leben einengen. Springer Verlag 14. AUFLAGE 2013, ISBN-13 978-3642353512 Eine der raren Publikationen zum Thema Zwänge, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen.

Erich FROMM, Die Kunst des Liebens. Ein wenig im alten Stil geschrieben, aber sehr gut und stimmig, nach wie vor aktuell. 1956 zuerst bei Ullstein erschienen, noch ohne ISBN.

Lucien ISRAEL, Die unerhörte Botschaft der Hysterie, die von der aktuellen Wortkosmetik als histrionisch noch immer bezeichnet wird. Das Beste, was ich zu dem etwas aus der Mode gekommenenThema kenne. Einschliesslich des Kampfes der meisten Patientinnen mit dem Arzt(so im Text) um die körperlichen Befunde. ISBN 3-497-01142-8, Verlag Ernst Reinhardt 1987

Piet C. KUIPER, Seeelenfinsternis. Geist und Psyche bei Fischer, ISBN 3-596-12764-5. Im Unterschied zu leichteren depressiven Stimmungsänderungen, eine eindrückliche autobiografische Schilderung einer schweren Depression.

Margaret S. MAHLER, Die psychische Geburt des Menschen. Fischer Taschenbuch Verlag 19. AUFLAGE 2008, ISBN-13 978-3596267316 Untersuchungen zur frühkindlichen Entwicklung, in der Wechselwirkung von Mutter und Kind, unter den Gesichtspunkten von Symbiose und Individuation.

Alice MILLER, Das Drama des begabten Kindes. Interessant ist, hier werden beispielhaft besonders „grosse“ Politiker analysiert. Suhrkamp; 31. Edition ISBN-13 ‏ ‎ 978-3518374504.

Vera PFEIFFER. Positives Denken, Midena Verlag. ISBN 3-310-00262-4. Der richtige Ansatz bei leichteren oder vielleicht auch nicht so leichten Problemen.

Fritz RIEMANN, Grundformen der Angst. Ernst Reinhard Verlag München Basel 41. (!) AUFLAGE 2013, ISBN-13 978-3497024223 Eine tiefenpsychologische Studie. Eine hervorragende Einführung in die klassische Sichtweise neurotischer Störungen, in vielen Sprachen übersetzt. Das Buch ist ohne Fachchinesisch sehr gut verständlich geschrieben und vermittelt seelisches Erleben einfühlsam und anschaulich.

Christa ROHDE-DACHSER, Das Borderline-Syndrom. Verlag Hans Huber 7. Auflage 2004, ISBN-13: 978-3456840871 Das Standardwerk zum Thema der sogenannten frühen Störungen im deutschsprachigen Raum, sehr fundiert und präzise.

Peter SCHELLENBAUM, Abschied von der Selbstzerstörung, ISBN 9-783423-150781 bei dtv. Weitere Titel: Das Nein in der Liebe, Die Wunde der Ungeliebten und andere.

Paul WATZLAWIK, Anleitung zum Unglücklichsein. Piper Verlag München, Zürich 2007, ISBN-13 3492249386 Demonstration in Sachen paradoxe Intervention. Zur Depressivität im alltäglichen Erleben, wie auch zur tiefergehenden Depression.

Peter WIDMER, Subversion des Begehrens. Turia & Kant Verlag 4. Auflage 2007, ISBN-13: 978-3851321500 Lacan gelesen, dabei gewesen! Die zweite Revolution der Psychoanalyse mit dem Motto: zurück zu Freud. Eine kurzgefasste Einführung in das Werk von Jaques Lacan. Die Verbindung von Strukturalismus und Psychoanalyse.

Jürg WILLI, Die Zweierbeziehung. Rowohlt TB 2011, ISBN-13: 978-3499627583 Konfliktmuster in Partnerschaftsbeziehungen mit dem Konzept des unbewussten Zusammenspiels (Kollusion).

Edith SEIFERT, Was will das Weib? Quadriga Verlag Weinheim und Berlin 1987, ISBN-13: 978-3886799527 Zu Begehren und Lust bei Freud und Lacan. Die Frage, die sich wie viele Andere Freud gestellt hat, kann hiermit als beantwortet gelten.

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